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Wohin_Salzhaus,Brugg, 2018

Wohin 2018 Holzschnitt, gedruckt in Farbvarianten. Olin Regular, natural white, matt 250/m2. Silikon, 15 x 12 x 11 cm Meine Beschäftigung mit der aktuellen globalen Entwicklungen und der politischen Verhärtungen führten zu dieser Arbeit. Die Frage ist: „Wohin entwickeln wir uns in dieser von Brüchen, Verschiebungen und Transitionen geprägten Zeit. Mit dem Titel „Wohin“ habe ich einen Bezug zwischen unserem Gehirn mit seinen Furchen und Windungen und dem sich zunehmend schneller ausdehnenden Kosmos gesucht. Die Frage „Wohin“ setzt das kleine, jedem einzelnen Menschen innewohnende Gehirn und dessen komplexen, aber oft auch verheerenden Leistungen in Beziehung zum unendlich grossen gemeinsamen Welt-Raum in dem wir leben. Die Morphologie der Skulptur am Anfang der Installation verleiht den Druckgrafiken Dynamik und Bewegung, indem es mit seiner Struktur den wellenförmigen Ablauf der Drucke vorwegnimmt und weitergibt. Während des Prozesses dieser Arbeit führte mich der Inhalt zu einer Demut, die sich in der Ausstellungspräsentation spiegelt – das Unfassbare liegt zu unseren Füssen.  
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Nachtflimmern 2017_M54, Basel

Versuch einer Metamorphose 2016 Die Komposition dieser Videoanimation ist aus Fotografien zahlreicher Malereifragmente des 16. und 17. Jahrhunderts zusammengestellt. Das Rijksmuseum in Amsterdam entlässt als erstes Museum hoch aufgelöste Bilder kultureller Werke in die Public Domain und stellt sie damit der Öffentlichkeit zur freien Verfügung. Dieses avantgardistische Angebot nahm ich zum Anlass für diese Videoanimation. Die Arbeit ist ein Versuch, Fragmente von Malereien und Stillleben zu animieren, diese aus der Stille der vergangenen Zeit zu holen und zu frischem Leben zu erwecken und in neuer Form zueinander zu stellen – letztlich in der Absicht, damit die Grenze zur Vergangenheit aufzuheben. Das anfänglich statische erscheinende Stillleben erfährt progressive, feine Veränderungen, wenn der Porzellanaffe ein menschliches Gesicht entwickelt, die Eule plötzlich schaut wie ein Mensch und den Trauben Augen wachsen, bis die Verschmelzung über die Artgrenzen hinweg wieder in einer statischen Komposition zum Stillstand kommt. Die Frage, was auf das anthropozentrische Subjekt folgen könnte, ist die zentrale Frage dieser Arbeit. In einer Abfolge subtiler Veränderungen erlebt das Stillleben eine Evolution, die auf die mögliche Form künftigen Seins hinweist. Ein Augenblick, um über diese Frage nachzudenken, während die Töne nachhallen.  
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Print Biennale, Yerevan

Print Biennale Yerevan /Armenia: Opening
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die Welt retten/ ex voto today

Freak of Nature 2015 HD Videoanimation, Farbe, Ton 24 Min.49 Sek. "Alles ist ruhig und dennoch verändert sich de Welt unter unseren Augen" Pablo de Tarso In diesem Video geht es um ursprüngliche Zugehörigkeiten, Untergehen und Erscheinen von neuen Ordnungen. Ein vom Menschen geschaffener Schokoladehase ist der Natur ausgesetzt und verschwindet im Schmelzprozess. Der Hase aus Schokolade wurde dem tierischen Pendant nachempfunden und in seiner ursprünglichen Umgebung gefilmt. Ein künstlicher Hase, der Natur ausgesetzt und gleichzeitig animiert durch eine künstlich gedeihende Pflanzenkulisse.   " Everything is quiet and yet de world is changing under our eyes." Pablo de Tarso This video is about original affiliation, decline and the emergence of new formations. A human made chocolate bunny is exposed to nature and disappears in a melting process. The rabbit made from chocolate was modeled after the natural counterpart and filmed in its original environment.An artificial hare, submitted to a natural degradation process, while simultaneously animated by an artificially thriving plant scenery.
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Nachtflimmern 2014

M54 Basel Entzähmung 2014, loop 4min 13 sec_ with sound (extrait)
Link zu Ausstellung: http://http://www.visarte-basel.ch/texte/nachtflimmern_Pressetext.pdf.html E n t z ä h m u n g Das Video Entzähmung erinnert auf den ersten Blick an ein Porno-Video, bricht jedoch mit einer dort oft inhärenten Normalisierung und Disziplinierung von Körpern und Lüsten. Anstatt einmal mehr Geschlechtsunterschiede und normatives Begehren zu reproduzieren, versteht es sich als Intervention in die heteronormative Landschaft von sexueller Repräsentation. Das Ringen des Individuums um Autonomie und sein Bedürfnis nach De-Individuation sind Thema dieser Arbeit. Diese einander widersprechenden Treiber finden ihre Auflösung in der Verschmelzung über Art- und Kategoriengrenzen hinweg. Das Tier, der Mensch und die Natur bilden eine ungestüme Komposition, aus der Neues erwächst. Sinnlichkeit und Potenz werden in wechselnder Intensität evoziert, etablierte Normen aufgelöst und Körper- und Seinsgrenzen relativiert. Was aus dieser Entzähmung hervortritt, ist das vormalige Wilde.
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entrée.Projektraum M54 Basel 2014

Z e i c h n e n ist für mich ein Medium, um die Zeit zu dehnen, Zeit vergehen zu lassen und Zeit zu visualiseren. Ziel ist es nicht, etwas im Voraus Definiertes darzustellen. Vielmehr ist das Zeichnen für mich ein Prozess der Recherche und Entdeckung. Auf die Ursprungsidee folgt eine sich verselbständigende Entwicklung hin zu etwas Neuem. Oft bin ich sehr lange an einer Zeichnung oder ich arbeite in Serien. Auf diese Weise bewegt sich der Arbeitsprozess nicht nur auf der Horizontalen des Zeitstrahls, sondern wächst sich vertiefend auch in die Vertikale.  
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Trudelhaus Baden 2013

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Druckwerk Basel 2012/2014

Installation wave Kaskadenkondensator Basel   configuration 4 76 x 57cm_relief print   nichts_2012 typographical print. paper_wood   nichts_2012 print 800 sheets of paper DIN A5   in a body_2012 40.5x30.5cm_photograph/typogr.print   in a body_2012 40.5x30.5_photograph_typog.print   welle_2012 19x17.5cm gravure print/cardboard   configuration_6 107x76cm_relief print   exhibition view
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