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entrée.Projektraum M54 Basel 2014

Z e i c h n e n ist für mich ein Medium, um die Zeit zu dehnen, Zeit vergehen zu lassen und Zeit zu visualiseren. Ziel ist es nicht, etwas im Voraus Definiertes darzustellen. Vielmehr ist das Zeichnen für mich ein Prozess der Recherche und Entdeckung. Auf die Ursprungsidee folgt eine sich verselbständigende Entwicklung hin zu etwas Neuem. Oft bin ich sehr lange an einer Zeichnung oder ich arbeite in Serien. Auf diese Weise bewegt sich der Arbeitsprozess nicht nur auf der Horizontalen des Zeitstrahls, sondern wächst sich vertiefend auch in die Vertikale.  
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Trudelhaus Baden 2013

Link zu Ausstellungsvideo: http://www.art-tv.ch/10208-0-Trudelhaus-Baden-Alles-Zeichnen-.html   From the series „All“ 2012-13   From the series „All“ 2012-13 From the series „All“ 2012-13 Reflujo 2013
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Dando tumbos alrededor de quién sabe qué huecos Markus Jakob Margarit Lehmann recela de la palabra »cósmico« si, mirando alguno de sus grandes dibujos, se nos antojara reconocer, o vislumbrar, el universo infinito, como si de representaciones de una dimensión ajena a nosotros se tratase, y en la que flotásemos como un grano de polvo, menos aún: una partícula ridícula. Y ello quizá porque, con el mismo derecho, estas imágenes proceden de dentro de nosotros, de nuestro cuerpo. ¡Qué espanto! Pues no: según Margarit, ni lo uno ni lo otro. »Ves lo que no es«, me aclara en un e-mail de último minuto. »Y lo que no es, sí es que es.« (Ya que me lo escribe en alemán, queda pendiente si la traducción sería más fiel poniendo –o alternando– »estar« con »ser«: »¿Lo que no es, sí que está?« ¿O al revés? Heidegger, en lengua alemana, tenía otros recursos para liarla; el »ser« y »estar« son un privilegio del castellano.) No obstante, sus despliegues espaciales que regular y insistentemente engañan a nuestros ojos, como en un juego cinético –¿Op-Art revisited?– no dejan de invitarnos a comparaciones cósmicas y/o anatómicas. ¿No nos asalta, en el cuadro titulado Void, este vacío […]
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Taumeln um wer weiss welche Lücken Markus Jakob Margarit Lehmann misstraut dem Wort »kosmisch«, sofern ein Betrachter einiger ihrer grossformatigen Zeichnungen darauf die Unendlichkeit des Universums zu erkennen oder zu erahnen glaubte, es handle sich um Darstellungen einer uns fremden Dimension, in der wir wie ein Staubkorn treiben oder verweht würden wie wehrlose Partikelchen. »Was du siehst, ist, was nicht ist«, klärte sie mich in einer E-Mail auf. »Und was nicht ist, ist eben doch.« (Vielleicht würde es noch klarer, wenn sie mir auf spanisch und nicht auf deutsch geschrieben hätte. Zum Beispiel: »Lo que no está, sí que es.« Oder umgekehrt? Oder man müsste, in Ermangelung des spanischen Privilegs, zwischen ser und estar zu unterscheiden, auf die Heidegger’sche Terminologie vom »Da-sein« und »In-der-Welt-sein« zurückgreifen, was anerkanntermassen mehr als nur sprachliche Kniffe sind.) Und doch verführen uns ihre Raumbilder, die sich wie in einem kinetischen Spiel – Op-Art revisited? – vor unseren Augen täuschend entfalten, zu kosmischen und/oder anatomischen Vergleichen. Tauchen wir in der Void betitelten Arbeit, dieser wie ausgeschnitten wirkenden Leere, nicht in die ungeheure Vergrösserung eines Details des mehrfach gespiegelten Polyptichons Reziprok, das uns seinerseits aus uns selbst vertreibt, hinaus nicht ins Weltall, sondern über die ebenso gespenstisch […]
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